Fotoausstellung "Stille Welten" (7. bis 12. Mai 2010)
Stille Welten
Das Kulturforum Overath zeigt photographische Werke von Rainer Gaertner
(ejr) Rainer Gaertners Motive entstammen einer Industrie, die es fast schon nicht mehr gibt: Die stillgelegten Zechen und Kokereien des Ruhrgebietes sind es, die er in überdimensionalen Detailaufnahmen in Schwarz-Weiß abbildet und dabei weit mehr als photographische Dokumente schafft. Er erzeugt Gemälde von geheimnisvoller Schönheit mit Kraft und Seele, photographiert die morbiden Fundstücke als Einzelobjekte, holt sie aus ihrer Anonymität und stilisiert sie zu Altären. Bei seiner Reise durch die Vergangenheit formuliert er eine neue Ästhetik, die das wertlos Gewordene, das Unbeachtete, das Vergessene zur Kunst erhebt.
Rainer Gaertner studierte Photographie an den Kölner Werkschulen, wurde „Meisterschüler“ bei Prof. Arno Jansen und wurde in die Deutsche Gesellschaft der Photographie berufen. Sowohl in seiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule für Kunst und Design Köln, also auch freischaffend setzte er sich mit dem Bereich der Architektur-Photographie auseinander.
Dem Kulturforum Overath ist es gelungen, diesen herausragenden Künstler für eine Einzelausstellung vom 7. bis zum 12. Mai zu gewinnen. Unter dem Titel „Stille Welten“ werden die monumentalen Werke von Rainer Gaertner im Kulturbahnhof Overath zu sehen sein. Im Rahmen der Vernissage am Freitag, dem 7. Mai um 19:30 Uhr wird Dr. Werner Schäfke, Direktor des Kölnischen Stadtmuseums, eine Einführung in das Werk Gaertners geben.
Das Kulturforum Overath als gemeinnütziger Förderverein für Kunst und Kultur hat bereits mehrere Fotoausstellungen durchgeführt und freut sich, dass mit Rainer Gaertner einer der renommiertesten Architektur-Photographen unserer Zeit gewonnen werden konnte.
