Klassik-Konzert "Trio con Flauto" (01.12.2007)
Klassik-Konzert "Trio con Flauto" am 1.12. 2007
Romantische Impressionen
Ein besonderes musikalisches Erlebnis erwartet die Besucher mit dem Konzert "Romantische Impressionen" in der Klassik-Reihe des Kulturforums am Samstag, d. 1. Dezember ab 19:00 Uhr im Bürgerhaus. Es musiziert das "Trio con Flauto" mit Anette Maiburg (Flöte), Henri Sigfridsson (Klavier) und Guido Schiefen (Violoncello). Gespielt werden bekannte musikalische Meisterwerke des 19. Jh. von Claude Debussy, Frédéric Chopin und Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Einlass 18:30 Uhr,
Erw. 13 EUR, Jugendliche bis 18 Jahren 6 EUR (dank finanzieller Unterstützung durch die VR-Bank und Quickprinter). Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Bücken und Bücken und an der Abendkasse im Bürgerhaus ab 18:00 Uhr.
Programm:
Claude Debussy: Prélude "B l’aprPs-midi d’un faune"
(1862-1918) für Flöte und Klavier
Sonate für Violoncello und Klavier
d-moll Prologue- Sérénade et Final
Frédéric Chopin: Ballade Nr. 4, f-moll opus 52
(1810-1849) für Klavier
Pause
Felix Mendelssohn- Trio d-moll opus 49
Bartholdy: Molto Allegro agitato
(1809-1847) Andante con moto tranquillo
Scherzo
Finale
Debussys Meisterwerk, das Prélude "B l’aprPs-midi d’un faune", stellte dem begeisterten Publikum bei seiner Uraufführung 1894 eine völlig neue Klangwelt vor. In der hier aufgeführten Bearbeitung für Flöte und Klavier hören wir wunderschöne und rätselhafte Klänge.
Die Sonate für Cello und Klavier verführt die Zuhörer ebenfalls in die geheimnisvolle Harmoniewelt des Impressionismus. Unter dem Eindruck des ersten Weltkriegs geschrieben, steht die Sonate im Zeichen von Tragik und innerer Beklommenheit.
"Das Klavier ist mein zweites Ich", sagte Chopin über sein Instrument, das er von allen am meisten liebte und das sein ganzes künstlerisches Denken und Schaffen bestimmte.
Die Ballade Nr.4, von Chopin im Jahre 1842 komponiert, bestätigt in ihrer eindrucksvollen Ausdruckskraft ein Zitat von Heinrich Heine: "Ja, dem Chopin muss man Genie zusprechen in der Bedeutung des Wortes; er ist nicht bloß Virtuose, er ist auch Poet".
Das Mendelssohn-Trio, ursprünglich für Violine, Cello und Klavier geschrieben und von ihm persönlich in der Fassung mit Flöte autorisiert, ist ein "Meistertrio", wie kein geringerer als Robert Schumann sagte, "eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird".
Künstlerinformationen
Anette Maiburg-Flöte„Perlende Läufe, wunderschöner Ansatz, mit großem Atem geführte exzellente Phrasierung und Musikalität zeichnen das Spiel von Anette Maiburg aus." (SDZ)Die Fl
ötistin studierte an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf und widmete sich nach dem Studium einige Jahre der Orchesterarbeit (u.a. bei den Bamberger Symphonikern, dem Kölner Rundfunksymphonie Orchester des WDR und dem Beethovenhallenorchester Bonn).Mehrere Jahre leitete sie Flötenklassen an den Musikhochschulen Köln und Lübeck.Ihr musikalischer Schwerpunkt war aber immer die Kammermusik, bei der Sie mit ihren Ensembles verschiedenste Musikstile interpretiert und in Bezug setzt.
Als Kammermusikerin und Solistin folgte sie Einladungen zu internationalen Festivals wie z.B. „Young Artists in Concert", Davos oder den „Weilburger Schlosskonzerten" und arbeitet persönlich mit namhaften Komponisten wie George Crumb oder Gian Carlo Menotti zusammen.Als gefragte P
ädagogin leitet sie regelmäßig Meisterkurse und ist seit 2005 künstlerische Leiterin des Niederrhein Musikfestivals.
Henri Sigfridsson-Klavier
Der Finne Henri Sigfridsson studierte u.a. an der Kölner Musikhochschule und der „Franz Liszt-Musikhochschule Weimar. Er ist Preisträger zahlreiche große Klavierwettbewerbe. So erhielt er z.B den 1. Preis beim internationalen „Franz Liszt-Wettbewerb" in Weimar, den 2. Preis und den Publikumspreis des Geza Anda-Wettbewerbs in Zürich und den 1.Preis beim Beethovenwettbewerb, Bonn.Sigfridsson arbeitet mit vielen europäischen Sinfonieorchestern zusammen und konzertiert unter namhaften Dirigenten wie Vladimier Ashkenazy, L. Foster oder Dennis Russell Davies. Er folgte Einladungen zu zahlreichen internationalen Festivals, z.B. dem Klavierfestival Ruhr, Luzern- Festival, Ravinia Festival (USA), bei den Salzburger Festspielen und in den Konzertsälen wie im Konzerthaus Berlin, Gewandhaus Leipzig, in der Wigmore Hall London und der St. Petersburg Philharmonie.Als gefragter Kammermusiker spielte er z.B. mit Leonidas Kavakos, Gidon Kremer oder Boris Pergamenschikov.
Guido Schiefen-Violoncello
Guido Schiefen studierte in Köln bei Alwin Bauer und in Kursen bei Maurice Gendron und Siegfried Palm. Der Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes wurde mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein- Westfalen ausgezeichnet und ist Preisträger und Gewinner mehrerer Wettbewerbe, u.a. wurde er 1990 Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau.Heute konzertiert der weltweit renommierte Cellist in Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Nahost.Als Solist wurde er z.B. vom WDR K
öln oder den Bambergern Symphonikern eingeladen.Seit seinem äußerst erfolgreichen Debüt mit den sechs Cellosuiten von J.S. Bach bei der Bachwoche Ansbach hat er sich einen hervorragenden Ruf als Interpret dieser Werke erworben, 1996 hat er als jüngster Cellist eine Gesamteinspielung für BMG/Arte Nova vorgenommen.Dar
über hinaus umfasst seine umfangreiche Diskographie weitere wesentliche Werke der Celloliteratur.Guido Schiefen ist künstlerischer Leiter des „Rhein-Sieg-Kammermusikfestivals" und leitet jährlich Meisterkurse.
