Swing Art Night (23.11.2007)

Konzert und Ausstellung in einer Veranstaltung 

 

(ejr) Die letzten Ausstellungen des Kulturforums Overath standen stets unter einem thematischen Schwerpunkt: Die Fotoausstellung „Zeit-Geist“ präsentierte ausschließlich Fotarbeiten. Die Ausstellung „Overather Geschichte(n)“ verknüpfte die Historie Overaths mit der dazu passenden Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst. Nun wird es einmal wieder Zeit, die Vielfalt der im Kulturforum aktiven Künstlerinnen und Künstler zu präsentieren, ohne ein Oberthema festzulegen. Denn durch solche Ausstellungen wird das breite Spektrum der Kulturschaffenden in Overath deutlich. Diese Vielfalt spiegelt einen großen Ideenreichtum wieder und ermöglicht so allen Besuchern einen persönlichen Zugang.

 

 

Aber einfach nur die Kunstwerke präsentieren wollten die Verantwortlichen dann doch nicht: Es musste ein übergreifendes Element einbezogen werden. Dies fand man in der Musik. Unter dem Titel Swing Art Night verknüpfen sich Musik und bildende Kunst zu einer Einheit. Anders als bei einer üblichen Vernissage wird die Musik nicht als Hintergrunduntermalung eingesetzt, sondern steht gleichberechtigt neben den Kunstwerken. Man kann sagen, es ist ein Konzert und eine Ausstellung in einer Veranstaltung. Farben, Formen und Kunstgenuss gehen einher mit musikalischem Ohrenschmaus, unterstützt von kulinarischen Freuden und Getränken. Den Besucher erwartet ein unterhaltsamer Abend in lockerer Atmosphäre in welcher Gäste, Künstler und Musiker sich austauschen ,über Kunst, Klaaf und Kreatives.

Die Ausstellung beginnt am 23. November 2007 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Overath. Es werden Werke von Monika Dicke, Ingrid Döpper, Hedy Güldner, Mechtild Hartkopf, Wilhelmine Heinemann, Inge Heymann, Axel Kolvenbach, Klaus Marchall, Sigrid Miebach, Ingrid Müller, Werner Pütz, Siegfried Schinschek und Marita Thomas zu sehen sein. Dies reicht von Plastiken über Kaligraphie bis hin zu großformatigen Bildern. Erneut wird die Mannigfaltigkeit der kulturellen Szene in Overath besonders deutlich. Die musikalische Seite, die – wie gesagt – mehr ist, als eine musikalische Untermalung, wird durch das Regina Mester Trio repräsentiert. Christian Oschem (Gitarre), Jens Foltynowicz (Kontrabass), Stephan Schneider (Schlagzeug) und Regina Mester (Gesang) setzen die musikalischen Akzente und spielen neben  eigenen Werken, die in Ideen, Klang und Sprache umgesetzt sind, vor allem Jazz- und Swing Rhythmen. 

 

Die Ausstellung der Bilder und Skultpuren ist außerdem am 24. und 25. November im Bürgerhaus zu sehen (jeweils von 11 bis 17 Uhr). Sie stellt die Fortsetzung des mittlerweile traditionellen Kulturschoppens „Kunst in der Scheune“ dar, diesmal zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort, doch nicht minder sehenswert.